ästhetische Behandlung mit Botox

Was ist Botox?
Botox ist die Abkürzung für Botulinumtoxin und wurde innerhalb weniger Jahre zum Liebling aller Frauen, die unter mimischer Faltenbildung leiden. Das Medikament wird sehr erfolgreich bei Augenfältchen, Stirnfalten und Mundfalten eingesetzt. Die Injektion wird in die betroffene Region gespritzt und dauert nur wenige Minuten. Die Wirkung muss sich langsam entfalten und zeigt Tag für Tag deutliche Veränderungen. Nach etwa zwei bis drei Tagen setzt die Wirkung bereits ein und nach fünf bis zehn Tagen ist das optimale Ergebnis erreicht. Nach fünf bis zehn Monaten kann die Behandlung wiederholt werden. Botox wirkt zwischen Nervenzellen und Muskel und hemmt dort die Erregungsübertragung und somit die Kontraktionen der betroffenen Muskeln, die für die Faltenbildung verantwortlich sind. Die Auswirkungen dieser Muskelkontraktionen sind insbesondere bei Stirnfalten, die durch das Stirnrunzeln entstehen, deutlich erkennbar. In der Gruppe der Botulinumtoxine sind inzwischen zwei neue Medikamente im Einsatz. Einer dieser beiden Stoffe enthält weniger Eiweiß und dies reduziert deutlich die Gefahr einer Allergie. Eine Behandlung mit Botox in regelmäßigen Abständen durchgeführt und mit rechtzeitigem Beginn kann über eine Dauer von mehr als zehn Jahren eine jugendliche, frische Optik erhalten und ein eventuell angedachtes Facelifting um sehr viele Jahre nach hinten verschieben. Die Botulinumtoxine sind inzwischen ausreichend in ihrer Wirkungsweise, aber auch bezüglich möglicher Nebenwirkungen erforscht und können durchaus dauerhaft eingesetzt werden. Diese Therapiemöglichkeit gegen mimische Faltenbildung wird schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich bei Frauen als auch bei Männern angewendet. Ein Kurzausflug in die Historie von Botox zeigt , wie lange man sich schon damit beschäftigt hat. Wie bei vielen Medikamenten war es zunächst eine Krankheit, die zur Suche nach der Ursache, hier ein auslösender Stoff, führte und anschließend die Entwicklung eines Gegenmittels nach sich zog.